Archive for the ‘Bericht’ Category

18.03.04: Der Donnerstag: Glück – Wenn die Sucht kaputt macht

Freitag, März 19th, 2004

Einfach super, dieser dritte Abend:

Angeheizt wurden wir von der Band “Die eXperten” aus der EfG Duisburg Mitte, die mit ihrem rockigen Sound und unterstützt von spontanem Cheer-Leading (danke, Marion ;-) ), eine phantastische Stimmung im Saal zauberten. Die Jungs sind wirklich flexibel, und so konnten wir sekundengenau (!) in die Liveübertragung überblenden.

Auch aus Berlin gab es gute Mucke. Natürlich zu Beginn den Megafon-Trailer der Jesushouse-Band, dann auch die Band “On a Mission” mit Johannes Falk.

Das Thema des Abends: “Glück ? Wenn die Sucht kaputt macht”

Diesmal wurde von den 3B4JH Christina Hörner in die Jesushouse-WG gebeamt.

Sie gab ein sehr bewegendes Interview, in dem sie von ihrem Leben erzählte, vom “Gefühl, nicht selber zu leben, sondern gelebt zu werden”. Wie sie Selbstmordgedanken hatte und nach und nach in die Bulimie abrutschte, und wie mies sie sich fühlte, kotzenderweise neben der Schüssel zu sitzen. Sie berichtete von Einsamkeit innerer Leere und davon, wie sie nach außenhin ein ganz normales Leben vorspiegelte. Dann erzählte sie, wie Jesus sie frei gemacht hat, von der Bulimie befreit hat. So kann sie nun sagen: “Was Gott mir zurückgegeben hat, war meine Würde!”.

Sie drückte das ganze in einem selbstgeschriebenen Song aus, den sie am Piano vortrug: “Don’t you know” - Weisst Du nicht, dass du etwas besonderes bist?

Die Predigt, diesmal von Christina Riecke, ging über die Frau am Jakobsbrunnen und ihre Sehnsucht nach Liebe. Sie lud die Besucher im Tränenpalast und an den 730 Veranstaltungsorten dazu ein, die Sehnsucht, die in jedem Menschen steckt, durch Jesus stillen zu lassen. Sie brachte die Sache auf den Punkt, und man konnte auch im Saal vor Ort merken, dass sie nicht wenigen Zuschauern aus der Seele sprach.

Umrahmt wurde das Ganze von Njeri Weth, die mit sehr souliger Stimme und einfühlsamen Sound mit ihren Balladen die Stimmung im Saal in Berlin und bei uns vor Ort einfing und wahrhaft unter die Haut ging.

Hinweis:
Interviews, Songs und die Predigt sind auch als MP3-Mitschnitt auf den Jesushouse-Seiten erhältlich:

Talk Musik

16.03.04: Der erste Abend…

Mittwoch, März 17th, 2004

Mit noch ein wenig Anpannung und Nervosität gingen die Mitarbeiter am gestrigen Dienstag in die erste Abendveranstaltung. Bis kurz vor Start wurden noch Absprachen getroffen, das Letzte vorbereitet und die Technik einjustiert.

Dann ging es los: Der CVJM stimmte uns mit Chor und Dance in den Abend ein und auch die Moderatorinnen Beate und Linda sorgten dafür, dass die ca. 80 Besucher im Saal vor Ort “ankommen” konnten.

Nach einem perfekt fließenden Übergang in die Satelliten-Sendung gab es leider zunächst Probleme mit der Tonübertragung aus Berlin, aber das legte sich bald, und wir konnten live die Berliner WG kennenlernen, erfahren, dass Jesushouse seine Stars mittels “3 (B)engel für Jesushouse” in verkappter Matrixmanier anschleppen lässt :-) , und bekamen bewegend zu hören, welche kaputte Kindheit und Jugend der Rapper Martin Rietsch (alias 2schneidig) hatte und wie er bei Jesus “ankam”.

Die Ansprache von Christina und Thorsten zum Thema “Netzanschluss bei Gott - Wie der Mensch findet, was ihn erfüllt” sprach die Zuschauer direkt an. (Ein Livemitschnitt ist als MP3 hier zu finden).

Die Aufforderung, zum Schluss nach vorne zur Türe zu kommen, wurde diesmal noch nicht wahrgenommen, doch ergaben sich während der Zeit nach der Übertragung schon einige gute Gespräche und das Angebot, mit den per Namensschild ausgewiesenen Gesprächshelfern ein tieferes Gespräch zu führen, wurde angenommen.

Die Resonanz der Besucher war trotz gelegentlicher Kritik an der einen oder anderen Stelle (”hätte ein bisschen mehr Musik sein können”, “da war mir das Gerede ein bisschen zu lang”) durchweg positiv und wir bekamen immer signalisiert: “Ich werde die anderen Abende wiederkommen”.

Daher gehen wir motiviert in den nächsten Abend, und freuen uns, dich wiederzusehen oder vielleicht zum ersten mal bei uns begrüßen zu dürfen.