Review: Pray it!
Donnerstag, Januar 17th, 2008Pray it!
… so lautete das Motto der Jesus House Party am Freitag, dem 11.01.208 in der FeG Wanheimerort, die als Jugendveranstaltung im Rahmen der Allianz-Gebetswoche statt fand.
Bereits beim Eintritt fielen die überall herumliegenden Papierknäuel auf und man wunderte sich, ob die Putzfrau sie vielleicht vergessen hatte.
Nachdem die Band Jeremy One Seven die ca. 80 Jugendlichen auf den Abend eingestimmt hatte, wurde das Rätsel von dem lockeren Moderatorenduo Sarah und Jan-Paul gelöst, denn sie forderten alle dazu auf, diese als Symbol für die eigenen Sorgen auf das Kreuz zu werfen, was mit Elan befolgt wurde. (Wobei die ersten Reihen dann unter den mangelnden Flugeigenschaften von Papierbällen zu leiden hatten
).
Ein Sketch präsentierte uns dann drei völlig verschiedene Charaktere und ihre Einstellung zum und Probleme mit dem Thema Gebet. Während die Eine keine Zeit in ihrem Alltag findet, um zu Beten, ist die Andere enttäuscht und davon überzeugt, dass man sowieso ebenso gut mit der Wand sprechen könnte ; und der Dritte weiß noch gar nichts mit dem Thema anzufangen.
Ein weiteres Highlight waren dann die unterschiedlichen Erfahrungen mit Gebet, an welchen uns ein junger und ein älterer Interviewpartner teilhaben ließen.
Nach einer provokanten Powerpointepräsentation, welche auf verschiedene Sorgen und Nöte um uns herum aufmerksam machte, konnten wir uns in einer anschließenden Ruhezeit fünf verschiedenen Gebetstationen widmen, wie z.B. dem „Sündenschredder“ oder der Station „Brief an Gott“, um auszuprobieren, was unser passender Weg ist, um mit Gott zu kommunizieren. Auch eine Möglichkeit zum persönlichem Gespräch und Segenszuspruch stand bereit.
Mit Musik hat die Band den Gottesdienst auch wieder beschlossen und es blieb Zeit zum Quatschen oder Entspannen beim Bistro.
Wir danken herzlich dem “JesusCouch”-Hauskreis der FeG, die diese Gebets-Party liebevoll gestaltet hat.

Noch ein letztes Mal erleben wir den übervollen Tränenpalast, die Jesushouse WG.
Im Interview berichtet DJ Knaffi von der Arbeit des Cafe Stoffwechsel, die Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen erreichen und fördern will.
Christina Riecke berichtet von einem Gespräch mit einem Soap-Autor, in dem die zwei ihre Arbeit mit “Geschichten - die das Leben schreibt” vergleichen. Schallendes Gelächter im Saal, als sie erzählt, wie sie den Spruch “Wenn man ständig bibelt, hat man dann nicht nur Bibel im Kopf?” mit “Wenn man ständig Soap schreibt, hat man dann nicht nur Seife im Kopf?” pariert.
Ein letztes mal kommt der Aufruf nach vorne zur Türe, letzte Gelegenheit, im Rahmen dieses Events den Schritt zu gehen. Und auch heute wird das Angebot angenommen, etliche gehen den Schritt zur offenen Türe, werden von den Seelsorgern empfangen und führen Gespräche, übergeben ihr Leben dem Christus.