20.03.04: Der letzte Abend, wir drehen noch einmal auf …

Samstag, der letzte Abend. Noch ein letztes mal probt die Band, wird das Bistro vorbereitet, der Saal hergerichtet.
Noch einmal die letzten technischen Checkups, Infos für die Mitarbeiter, Absprachen der Seelsorger.
Dann geht es los.

Zum zweiten mal spielt die hauseigene Band Jeremy OneSeven, die Stimmung ist gut, die Zuschauer sind dabei.
Das Rätsel um die Dekoration wird gelöst: Es ist der Weihnachtsschmuck auf dem Tisch am Eingang, der von vielen glatt übersehen wurde, weil er zufällig in die typische JesusHouse Farbgebung passt. Gewinner werden ausgelost und mit kleinen Preisen beschenkt
Noch ein letztes mal wird “Jesus in my House” gespielt, die Technik zeigt an: Noch eine Minute. Also macht Jeremy noch einen dritten Refraindurchlauf, noch eine Wiederholung. Noch 30 Sekunden, das JesusHouse Logo erscheint per Satellit auf der Wand. Also drehen wir noch eine Runde durch die letzten vier Takte.
Jeremy dankt von hier aus den Zuschauern im Saal, besonders den Mädels vorne rechts, die auch die letzte Runde noch mit Tanz und Klatschen mitgemacht haben ;-).

Zehn Sekunden … die letzten Takte werden gespielt, Hände legen sich auf Knöpfe und Regler …. drei, zwei … das Licht im Saal geht aus, … eins … der letzte Akkord erklingt … GO! Der Ton ist da, der Megafonmann ist auf Sendung … Berlin, wir sind dabei.

Noch ein letztes Mal erleben wir den übervollen Tränenpalast, die Jesushouse WG.
Musikalisch bietet Seeker’s Planet fetzigen Rock mit Bläser-Sektion. Auch Judy Bailey ist als Gastmusikerin dabei.

Im Interview berichtet DJ Knaffi von der Arbeit des Cafe Stoffwechsel, die Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen erreichen und fördern will.

Christina Riecke berichtet von einem Gespräch mit einem Soap-Autor, in dem die zwei ihre Arbeit mit “Geschichten - die das Leben schreibt” vergleichen. Schallendes Gelächter im Saal, als sie erzählt, wie sie den Spruch “Wenn man ständig bibelt, hat man dann nicht nur Bibel im Kopf?” mit “Wenn man ständig Soap schreibt, hat man dann nicht nur Seife im Kopf?” pariert.
Klare Antwort auf die Frage, wie man denn zu Jesus kommt, und wie da das Casting aussieht: “Kein Casting um reinzukommen, DU entscheidest! Willst Du rein, bist du drin.”

Torsten Hebel spricht über den Zweifler - “Ich glaube nur, was ich sehe” und nimmt den Zweifel ernst. Einfach zu köstlich, aber gleichzeitig tiefgründig, wie er den Zweifler Thomas darstellt. Er fordert dazu heraus, nach der Wahrheit zu suchen.

Ein letztes mal kommt der Aufruf nach vorne zur Türe, letzte Gelegenheit, im Rahmen dieses Events den Schritt zu gehen. Und auch heute wird das Angebot angenommen, etliche gehen den Schritt zur offenen Türe, werden von den Seelsorgern empfangen und führen Gespräche, übergeben ihr Leben dem Christus.
Noch einmal finden auch im Raum weitere Gespräche statt, wird diskutiert oder auch nur locker ‘rumgehangen. Ausklang von JesusHouse.

Bis 23:00 Uhr geht der Abend noch, dann kommen zum letzten mal die Mitarbeiter, die den Saal wieder reinigen, für den Gottesdienst am nächsten Morgen wieder herrichten.

Jesushouse ist zu Ende, wir Mitarbeiter können es kaum glauben. Wir scherzen schon darüber, dass wir am nächsten Abend wohl um 18:00 Uhr zuhause mit den Füssen scharren oder wie der Puma im Käfig sinnlos umherlaufen … heute kein Jesushouse?

Aber nein, JesusHouse ist nicht zu Ende. Das Event ist vorbei, ok, aber die Eindrücke, die Begegnungen, das Miteinander in den Teams, leben weiter. Aufgebaute Kontakte werden weiter verfolgt, begonnene Gespräche weitergeführt …
In den jeweiligen Jugendgruppen, in den jeweiligen beteiligten Gemeinden.
Jesushouse, eine grossartige Erfahrung, und das lokale Anschlussevent steht schon auf dem Plan: Am 04.06.2004, selbe Zeit, selber Ort.

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