19.03.04: Tod – Wenn der Letzte das Licht ausmacht
Freitag, vorletzter Abend. Einige Gruppen wurden uns für heute schon vorab angekündigt, und so kamen wir auf über 170 Leute. Die Empore wurde geöffnet, weitere Sitzplätze auf dem Boden vorbereitet.
Auch aus Berlin werden Rekordzahlen gemeldet: 115.000 Besucher … das Fassungsvermögen des Tränenpalastes ist gesprengt, ein weiterer Saal im nahebeigelegen Bundespresseamt musste angemietet und angebunden werden….
Diesmal machte bei uns in Duisburg die Hausband des Veranstaltungsortes, Jeremy One seven, Stimmung, und auch diesmal gab es einen flüssigen Übergang in die Satelliten-Übertragung. Kurz vor Ende wird der Ablauf Routine.
Aber nur der Ablauf, denn ansonsten ist jeder Abend anders. Andere Menschen, andere Begegnungen, andere Gespräche. Immer neue Themen, von denen sich die Besucher ansprechen lassen.
Berlin: Musikalischer Gast des Abends war Nathalie Makoma, die mit ihren Songs und ihrer Art das Publikum recht schnell in Bewegung und ihre Message an den Mann brachte.
Auch diesmal waren die drei Gesandten von Karl-Heinz unterwegs um den Interview-Gast des Abends aufzuspüren: Sabatina James, von deren hübschen Gesicht sie sich beinahe hätten ablenken lassen, wenn Schmidt nicht eingegriffen hätte.
Im Interview konnten wir dann erfahren, wie ein Mensch in unserem Alltag der westlichen Welt mit einer ständigen Todesgefahr kämpfen muss. Sabatina, vom Islam zum Christentum konvertiert, hat damit ihr Todesurteil unterzeichnet und ist nun in ständiger Todesangst. Denn das islamische Gesetz schreibt vor, dass sie nun sterben muss. Und die Drohung geht sogar von der eigenen Familie, von den Eltern aus.
Ihre Geschichte ist in ihrem Buch nachzulesen: “Sabatina, vom Islam zum Christentum - ein Todesurteil”.
Gesanglich umrahmt von Steffi Neumann, Sängerin der Band “Trinity”, erzählte Christina Riecke in eindrücklichen Bildern vom Verbrecher Barrabas, dessen Todesurteil aufgehoben wurde, weil ein anderer, Jesus, an seiner Stelle gestorben ist.
Sie macht deutlich, dass Jesu Tod nicht nur Barrabas von seinem Todesurteil befreit hat, sondern dass dieser stellvertretende Tod auch uns allen heute gilt.
Auch an diesem Abend wurden viele vom Thema angesprochen und sind dem Ruf zur offenen Türe gefolgt.
Da der Raum bis 23:00 Uhr offen blieb, und ein Bistro uns mit Cocktails und Salaten versorgte, blieben viele noch, und es kam zu weiteren guten Gesprächen und zu guter Laune im Saal.
Auch am Samstag bleibt der Saal samt Bistro bis 23:00 Uhr offen. Der letzte Abend, die letzte Gelegenheit, am Jesushouse-Event teilzunehmen.
Werden wir dich treffen? Wir würden uns freuen …
